Version 1.28, August 2021

Diese Übersicht umfasst nur die wichtigsten Änderungen an pdv-lims3. Für eine vollständige Liste aller Release Notes kontaktieren Sie uns bitte.

 

Mehr Performance

Die Performance beim Öffnen und Speichern von Messwerten und dem Aktualisieren der Oberfläche wurde verbessert.

Mehr Informationen bei der Messwerteingabe

Bei der Messwerteingabe werden neben den Parametern, Analysen und Prüfvorschriften auch die Anweisungen zur Durchführung der Analyse angezeigt; die Bemerkung zu einer Prüfvorschrift wird über einen Tooltip eingeblendet.

Im Messwertdialog wird die Probennummer und weiterführende Informationen zum Material und Charge oberhalb der Analysen und Parameter angezeigt.

Alternativ zum für den Parameter hinterlegten Namen lässt sich das Kürzel des Parameters anzeigen. Ist für den Parameter kein Kürzel hinterlegt, wird weiterhin der Name angezeigt.

Für Einzelwerte (Mehrfachbestimmung) werden der Anwendername bzw. Informationen zum Geräteimport protokolliert. Diese Informationen können in der Messwerteingabe eingeblendet werden.

An manuellen Werten wurde bislang der Anwender, der den Messwert eingegeben hat, protokolliert. Beim Geräteimport wird jetzt auch die Bezeichnung des Gerätes am Messwert protokolliert, das den Messwert übertragen hat.

Individuelle Darstellung von Tabellen

Während Anpassungen in den tabellarischen Darstellungen (Spalten, Spaltenreihenfolge, Sortierung etc.) bislang nach dem Schließen des Dialoges beibehalten wurden, wurden veränderte Spaltenbreiten stets anhand des Inhaltes der Spalten neu bestimmt. Nun können minimale und maximale Spaltenbreiten vorgegeben und dauerhaft übernommen werden.

An vielen Stellen gibt es neben den normalen tabellarischen Übersichten auch die Darstellung von Daten als "vertikale Tabellen", z.B. im Probeneingang oder in den Details der Messwerteingabe. Nicht alle Informationen sind in jedem Anwendungsfall gleich relevant. Sie können nun selbst festlegen, welche Informationen in diesen Tabellen angezeigt werden sollen.

Zudem verfügen diese vertikalen Tabellen jetzt über die Option "Ansicht wiederherstellen" und "Ansicht speichern" (Zugriffsrecht erforderlich).

Verbesserungen für Probeneingang und -verarbeitung

Der Probeneingang ‚Einzeln‘ wurde entfernt, da der Probeingang "Tabellarisch" das manuelle Einbuchen von Proben komplett - sogar für mehrere Proben gleichzeitig - unterstützt.

In der Arbeitsliste der Probenverarbeitung steht nun ebenfalls die Funktion "Proben verknüpfen" zur Verfügung.

Sofern in den Stammdaten an einem Material eine Liste der möglichen Empfänger dieses Materials hinterlegt ist, wird jetzt im Probeneingang und in der Verarbeitung die Empfängerliste entsprechend eingeschränkt. Verfügt das Material über keine Konfiguration, werden alle Empfänger angezeigt.

Einem Auftrag können mehrere Materialien zugeordnet sein. Diese zugeordneten Materialien können als Spalte "Materialien" in den Übersichten der Aufträge eingeblendet werden.

In der Arbeitsliste der Probenverarbeitung konnte im Bereich der Proben bislang mit "Auftrag ändern" nur die Referenz zwischen Probe und Auftrag geändert werden. Der inhaltliche Umbau einer Probe bzgl. Material, Probennahmeort, Spezifikationen etc. musste manuell durchgeführt werden. Nun können Sie durch die Änderungen der Kopfdaten der Probe (Material etc.) über einen Assistenten auch den Analyse- oder Parameterumfang ändern. Beispielsweise kann, wenn eine Probe dem falschen Auftrag zugeordnet wurde, die Fehleingabe korrigiert werden, ohne die Probe zu löschen und eine neue anzulegen.

Beim Anlegen eines Auftrages werden neben Analysen ggf. auch konkrete Parameter ausgewählt. Dabei können die Angaben der Parameter am Auftrag von den Stammdaten abweichen, z.B. bei den Angaben für den Export in Berichte. Diese Konfiguration wird jetzt in der Tabelle der Auftragsparameter angezeigt, um offensichtlicher auf eine mögliche abweichende Konfiguration hinzuweisen.

Einstellungen für Analysen und Parameter können nun einfach - wie bei MS Excel - nach unten gezogen und so übernommen werden.

An Aufträgen sind häufig gleichartige Zusatzinformationen hinterlegt, die bisher nur für jeden Auftrag einzeln verändert werden konnten. Jetzt können in der tabellarischen Liste für mehrere Aufträge gleichzeitig Zusatzinformationen verändert werden.

Die Auftragsnummern können neben dem Kürzel des Auftragstyps auch das Kürzel des freigebenden Labors in sich tragen. Beim Kopieren eines Auftrages wird daher nicht nur nach dem Auftragstyp, sondern auch nach dem freigebenden Labor gefragt, damit die Auftragsnummer gebildet werden kann.

Spezifikationen und Grenzwerte

Das Kopieren und Neuanlegen von Spezifikationen/Grenzwerten wurde grundlegend verändert.

Innerhalb des Baumknotens "Grenzwerte für Regelgrafiken" kann über eine zusätzliche Funktion direkt eine neue Spezifikation angelegt werden; der manuelle Wechsel auf den Baumknoten "Spezifikationen" ist nicht mehr erforderlich.

Für mehrere gewählte Analysen kann gleichzeitig die Spezifikationen geändert werden. Die erneute Grenzwertprüfung kann über "Messung aktualisieren" in der Messwerteingabe durchgeführt werden.

Das bisherige Vorgehen, dass die Kopie eines Grenzwertes automatisch zum Abkündigen dieses Grenzwertes führt, gibt es nicht mehr. Beim Kopieren nehmen Sie in einem Dialog die gewünschten Änderungen vor. Werden nur die Angaben für die Grenzen verändert, Spezifikation und Parameter bleiben jedoch gleich, wird angenommen, dass ein bestehender Grenzwert abgekündigt werden soll. Sie können dann entscheiden, ab wann die Änderung gelten soll (Abkündigung des alten Grenzwertes zum vorgegebenen Zeitpunkt und Start des neuen Grenzwertes). Ändern Sie auch die Spezifikation und/oder den Parameter, wird davon ausgegangen, dass ein komplett neuer Grenzwert erzeugt werden soll, ohne den vorher gewählten abzukündigen.

Sowohl für Grenzwerte für Regelgrafiken als auch für andere Grenzwerte (1. und 2. Grenzen, Nachweisgrenze, Bestimmungsgrenze und Abgabegrenze) kann die Genauigkeit/Präzision der Grenzwertprüfung jeweils für die obere und untere Grenze separat festgelegt werden.

Bei der Übernahme von Proben von einem führenden ERP-Systemen (z.B. SAP) können auch Grenzwerte und Spezifikationen mit übernommen werden. Derartige Spezifikationen wurden bisher als "inaktiv" übernommen. Auf ihre Anwendung zur Grenzwertprüfung hatte dies keinen Einfluss. Jetzt sind auch übernommene Spezifikationen sofort "aktiv".

Die Grenzwertprüfung kann nun auch auf Ebene der Einzelwerte erfolgen. Hierfür wird innerhalb eines Grenzwertes für Regelgrafiken definiert, ob der Grenzwert für ein Ergebnis, für einen Einzelwert oder für beides gilt. Wie bei der bisherigen Grenzwertprüfung wird das Ergebnis der Prüfung neben der Eingabe der Einzelwerte dargestellt.

Daten ohne Datum nur noch für Proben

Die Daten im Bereich 'Management' müssen aufgrund des Zugriffes auf historische Daten zeitlich gefiltert angezeigt werden. Neben der Filterung nach Tagen oder der Einschränkung über einen Kalender können auch "Daten ohne Datum" angezeigt werden. Diese Option wird nur noch für Proben angeboten, da alle anderen Elemente (Aufträge, Messungen und Ereignisse) immer zwingend über ein Datum verfügen.

Zeitangaben für Durchschnitts- oder Mischproben

Neben exakt zeitpunktbezogenen Proben gibt es Durchschnitts- oder Mischproben. Die dafür nötige Angabe eines Zeitbereiches war bisher nur über Zusatzinformationen an der Probe möglich; nun gibt es dafür ein entsprechendes Feld direkt an der Probe.

Individuelle Zusatztermine in Zeitplänen

Zeitpläne können zur automatischen Erstellung von Proben oder zur Definition von Vorgängen für Prüfmittel eingesetzt werden. Bisher konnten Ausnahmetermine definiert werden, um z.B. zu Weihnachten einen Zeitplan nicht durchzuführen. In den Zeitplänen können nun auch Zusatztermine angeben, welche außerhalb des eigentlichen Rhythmus liegen, beispielsweise um Ersatztermine für ausgefallene Termine zu schaffen.

Schnittstellen / Import

In der Arbeitsliste kann zu einer Messung eine Datei mit Messergebnissen z.B. eines externen Labors in die Messung importiert werden. Voraussetzung ist eine Konfiguration wie bei einem Gerät. Die Analyseergebnisse werden entsprechend der gewählten Konfiguration verarbeitet und auf die gewählte Messung importiert.
Zur Konfiguration von Importdefinitionen werden Aufträge zugeordnet. Zur Auswahl von Aufträgen werden in der Liste der Aufträge jetzt weiterführende Informationen wie z.B. Auftragstyp zur Verfügung gestellt, um die Auswahl zu erleichtern.

An einer Importdefinition zur automatischen / zeitgesteuerten Anlage von Proben kann neben dem freigebenden Labor auch das erstellende Labor (zuständiger Ersteller) hinterlegt werden.

Die Anbindung von Waagen per USB oder serieller Schnittstelle ist jetzt durch benutzerdefinierte Konfiguration des Übertragungsprotokolls möglich. Die Spaltendefinition kann wie bei einem CSV-Import im Bereich „Importformat“ vorgenommen werden.

Für den Import von Messergebnissen von Geräten kann neben den bestehenden Elementen (Probennummer und Sequenznummer) auch die in der Datei angegebene Charge, ERP-Nummer oder externe Nummer einer Probe für den Import verwendet werden. Voraussetzung für den erfolgreichen Import ist, dass die angegebene Nummer bzw. Charge eindeutig zu einer Probe führt. Wenn mehrere Proben z.B. die gleiche Charge tragen, werden die Daten immer auf die aktuelle Probe importiert.

Wenn eine Datei über die Arbeitsliste "Probenverarbeitung" importiert wird, wird die gewählte Messung mit den Informationen aus der Datei abgeglichen. Wenn versehentlich eine Messung mit einer anderen Charge gewählt wurde, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

Falls zu einem Parameter vom ERP-System keine Informationen übertragen werden, wird dieser Parameter nicht für den Rücktransport (Export) zum ERP-System gekennzeichnet.

Audit-Trail (bisher Chronik)

Die Chronik wurde in "Audit-Trail" umbenannt.

Änderungen an Stammdaten (Materialgruppen, Materialien, Parameter inkl. analytischen Grenzen und Formeln, Prüfvorschriften, Analysen, Probenattribute, Zuständig, Probenahmeorte) sowie an Rezepturen werden beim Hinzufügen, Ändern und Löschen von Elementen protokolliert.

Zahlreiche Änderungen bei den Stammdaten

Die Importdefinitionstypen werden als "Typen" in den Basisdaten angezeigt. Damit ist auch eine Übersetzung dieser Inhalte möglich.

In den Basisdaten können Formel-Bausteine hinterlegt werden. Diese stehen bei der Konfiguration von Formeln zur Verfügung und können auf Parameter angewendet werden.

An Materialen sind häufig gleichartige Zusatzinformationen hinterlegt. Bisher können diese Informationen nur für jedes Material einzeln verändert werden. Jetzt können über die tabellarische Liste der Materialien für mehrere Materialien gleichzeitig Zusatzinformationen verändert werden. Außerdem wurde die Referenzliste der Materialen um die Verwendung in Rezepturen ergänzt.

Die Referenzliste der Analysen wurde um die Konfiguration für Geräteschnittstellen erweitert. Wird eine Analyse durch eine Geräteschnittstellen mit Daten versorgt, ist die Analyse in den Stammdaten nicht löschbar, solange diese Konfiguration existiert. Die Referenzliste weist den Anwender jetzt auf diese Verbindung hin.

Für Parameter gibt es den neuen Verdichtungstyp "Abgelehnte Werte" und "Angenommene Werte". Diese geben die Anzahl von Einzelwerten zurück, deren Grenzwertprüfung negativ ausgefallen ist oder keine Auffälligkeiten zeigten. Über diesen Verdichtungstyp sowie die Möglichkeit, Grenzwerte für Regelgrafiken zwischen Einzelwerten und Ergebnissen zu differenzieren, lassen sich Stichproben-Untersuchungen abbilden.

Änderungen / Neuerungen bei Formeln und Berechnungen

Zahlreiche Änderungen und neue Funktionen hat es bei den Berechnungen durch Formeln gegeben. Sofern Sie Berechnungen in pdv-lims3 verwenden, fordern Sie bitte die detaillierten Release Notes zur aktuellen Version an.

Neuerungen in der Prüfmittelverwaltung

Beim Neuanlegen eines Prüfmittels direkt die Seriennummer miterfasst werden.

Im Bereich „Übersicht“ gibt es nun im Detail zu einem Prüfmittel ein Register „Proben“. Hierüber können die einem Prüfmittel zugeordneten Proben angezeigt werden. Der Aufruf der Messwerte ist ebenfalls möglich.

Mit der Funktion "zur Außerbetriebnahme" eines Prüfmittels in der Übersicht wird das Datum der Außerbetriebnahme abgefragt; die Außerbetriebnahme wird im Lebenslauf angezeigt.

Für Prüfmittel wie z.B. Bandmaße, deren Verschleiß hoch ist, können Sie deren Austausch als Bemerkung hinterlegen, ohne dass das Prüfmittel neu angelegt werden muss.

Falls sich die Verantwortlichkeit eines Mitarbeiters für mehrere Prüfmitteln ändert, können Sie diese Änderung für mehrere Prüfmittel gleichzeitig in der Übersicht per Kontextmenü ändern.

Beim Durchführen eines Vorgangs wird das "Durchgeführt"-Datum nicht mehr zwingend vorbelegt, da diese Durchführung ggf. in der Vergangenheit erfolgte und der Vorgang nachgetragen wird. Da es sich jedoch um ein Pflichtfeld handelt, muss die Angabe manuell erfolgen. Die Vorgabe, ob das Datum vorbelegt oder leer gelassen wird, ist in der zentralen Systemeinstellung hinterlegt.

Wenn im Bereich Management/Schnittstellen ein Gerät gelöscht wird, wird lediglich die Konfiguration für die Geräteschnittstelle entfernt. Das eigentliche Prüfmittel, mit allen durchgeführten Vorgängen, wird nicht entfernt. Wurde in den Schnittstellen ein Gerät fälschlicherweise gelöscht, kann dieses nicht mit dem gleichen Namen erneut angelegt werden, da das Prüfmittel noch existiert. Daher muss in diesem Fall das Prüfmittel erneut als Gerät importiert werden.

Im Bereich Management/Schnittstellen angelegten Geräte sind automatisch auch Prüfmittel, die in der Prüfmittelverwaltung überwacht werden. Prüfmittel, die in der Verwaltung anlegt wurden, können später auch im Bereich Schnittstellen für eine Geräteanbindung übernommen werden.

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